Uuuh, Du interessierst Dich also tatsächlich für die Person hinter dieser Seite? Okay, dann werde ich mein Bestes geben, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Über mich gibt es eine Unmenge zu sagen und zu schreiben. Daher gibt es eine Kurzfassung und weiter unten dann die ausführliche Version

  • Jahrgang 78
  • Hundeliebhaberin
  • Heilpraktikerin und Texterin
  • Bach-Blüten-Junkie und -Expertin
  • Pinterest-Liebhaberin
  • Chaotisch
  • Erlebenswert
  • Normandie-Urlauberin

Diese Seite hier, das ist mein Projekt. Ich bin nämlich zum einen ein sehr neugieriger Mensch, zum anderen sehr vielseitig interessiert und außerdem begeisterungsfähig. Das in Kombination führt dazu, dass ich eine Unmenge an Texten konsumiere. Und dieses gesammelte Wissen versuche ich umzusetzen. Aber fangen wir von vorne an.

2012 musste ich aus privaten Gründen meine erste Leidenschaft, meine eigene Heilpraktiker-Praxis, aufgeben. Daher brauchte ich einen neuen Job. Das führte recht schnell zu meiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben. Autorin wollte ich zwar schon immer werden, allerdings ist das eher nichts, womit man ab sofort monatlich Geld verdienen kann. Also schrieb ich für andere Leute. Zuerst SEO-Texte (auch wenn ich anfangs keinen blassen Schimmer hatte, was das ist), später Blogtexte. In den letzten Jahren tauchte ich immer tiefer in die Materie ein. Es gab immer nur diesen einen Grund, warum jemand Texte von mir wollte: Um Leute anzulocken und um ihnen auf die ein oder andere Art etwas zu verkaufen. Als ich das verstanden hatte, dachte ich mir, das kann ich selber auch. Aber es sollte etwas sein, wovon ich etwas verstehe, und was Spaß macht. Außerdem wollte ich natürlich wissen, ob und wie das alles genau funktioniert. Was bringt es wirklich, SEO-Texte zu schreiben? Klicken Leute auf einen Link in einem Text, wenn etwas interessantes dahinter steckt? Und was wollen die Leute eigentlich lesen? Schließlich gibt es jede Menge Seiten, die so ziemlich alles Wissen rund um den Hund anbieten. Um gute Texte schreiben zu können wollte ich genau wissen, was dazu alles nötig ist. Dazu gehört nicht nur ein Blog sondern auch alles rund um Social Media. Ich bin also auch bei Twitter, bei Facebook, bei Instagram und bei Pinterest. Die meisten Besucher bekomme ich übrigens über Pinterest – und damit scheine ich eher allein auf weiter Flur zu stehen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich so gut wie jeden erhältlichen Text über Pinterest gelesen habe (schätzungsweise 40).

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Diese Seite hier ist also mein Testprojekt. Ich baue Affiliate-Links in meine Texte ein. Affiliate bedeutet, wenn jemand auf den Link klickt und etwas dort bestellt bekomme ich eine kleine Vermittlungsprovision (wir reden von ein paar Cent bei einem Artikel, der 10 Euro kostet). So richtig reich wird man damit also nicht. Die nächste Stufe des Verkaufes wäre dann ein eigenes Produkt. Und damit kommen wir langsam zum Punkt. Es gibt so viele Blogs da draußen. Mit so vielen Lesern. Zu mir kommen nur ein paar handvoll. Aber denen möchte ich etwas bieten können. Den Anfang hat daher mein kleines E-Book „Spiele für schlaue Hunde“ gemacht. Wenn Du bereit bist, mir Deine E-Mail-Adresse zu überlassen, schenke ich es Dir. So hast Du die Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Denn wenn es wieder etwas Neues gibt, informiere ich Dich darüber per Mail. Außerdem hast Du mich damit ein wenig unter Kontrolle. Falls ich nur Mist labere und als Hundebloggerin nie reich werde, erfährst Du es logischerweise ebenfalls. Dann hörst Du nämlich vermutlich nie wieder etwas von mir.

Kommen wir zu meinem allerliebsten Lieblingsthema, den Bach-Blüten. Es gibt viele Gründe, warum ich angefangen habe, hier darüber zu schreiben:

Ich habe meinen ersten Hund damit 2005 von seinem Stress-Durchfall kuriert. Das führt dazu, dass ich mich näher mit Bach-Blüten befasste (10 Wochenend-Seminare und ebenso viele Bücher). Das führte dazu, dass ich Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Bach-Blüten wurde. Und dadurch lernte ich Sabine kennen. Meine Bach-Blüten-Seelenverwandte. Leider ist sie 2015 viel zu früh von uns gegangen. Ich sehe das hier als unser gemeinsames Vermächtnis an.

Wenn Dir das jetzt immer noch nicht genug chaotisches Sammelsurium zu mir ist, ich hab hier noch mehr. Das zu Lesen ist aber keineswegs Pflicht.

Redaktion Hundezeitung

Ich wurde im September 1978 in Nürnberg geboren und wohnte dann zwei Jahre lang in einem Stadtteil, der heute liebevoll Klein-Istanbul genannt wird. Ich habe zwei jüngere Geschwister und tolle Eltern, die auch nach über 35 Jahren immer noch verheiratet sind. Meine Kindheit war in einem Wort ausgedrückt supergeil und ich verbrachte viel Zeit draußen. Das könnte daran gelegen haben, dass es uns erstens nicht erlaubt war, viel zu fernsehen. Und wir zweitens sowieso nur zwei Programme hatten, das Dritte konnten wir nicht empfangen. Als Kind war ich jedes Jahr zelten, meist mehrmals im Jahr, und das zum Großteil in der fränkischen Schweiz. Es war lediglich eine Lichtung im Wald, auf der es weder Toiletten noch Duschen gab.

Ich habe nie gelernt Rollschuh oder Schlittschuh zu laufen, dafür war ich eine echt gute Schwimmerin. Diesem Umstand verdanke ich auch meine dicken Oberarme. Dreimal wöchentliches Training in der Pubertät hat eben seinen Preis. Meinen Mann lernte ich mit 19 in meiner ersten Wohnung, einer WG, kennen. Und das, wo mein Vater mich immer animierte, doch einmal das Haus zu verlassen, mein zukünftiger Ehemann würde sicher nicht zum Fenster reinkommen. Das nicht, er nahm recht konventionell die Tür. Inzwischen sind wir 17 Jahre verheiratet. Ich bin passionierte Stubenhockerin, liebe mein Zuhause und Bücher. Inzwischen auch mein iPhone. Und Twitter, dort bin ich seit über sechs Jahren und unterhalte die Menschen. Oder sie mich.
Ich trinke beinahe ausschließlich stilles Wasser, die vielgerühmten zwei Liter am Tag schaffe ich mit links. Außerdem Tee, Kaffee und Rotwein, letzteres aber nie bei der Arbeit. Ich liebe gutes Essen und verabscheue Fertignahrung, vor allem, wenn man sie anrühren muss.

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Bis vor vier Jahren war ich ein fürchterlicher Morgenmuffel. Dann zwangen mich die Umstände, morgens mit den Hunden das Haus zu verlassen. Seitdem habe ich erschreckender weise nach dem Aufwachen schon gute Laune. Nichts langweilt mich mehr als Sport im Fernsehen und Politik. Das Schwimmen habe ich komplett aufgegeben,  dafür habe ich meine Liebe zu Yoga entdeckt. Ich habe zwei Hunde, die unterschiedlicher nicht sein können, und auch nach vier Jahren trauere ich immer noch um meinen Ersthund. Die Umstände verhindern es, dass ich Kinder habe, dafür habe ich einen tollen Job. Bis dahin war es ein langer Weg. Ich bin so ziemlich das ungeduldigste Wesen auf diesem Planeten. Ich arbeite daher extrem schnell und das auch noch erstaunlich fehlerfrei. Ich telefoniere nicht gerne und bin auch eher still, wenn es ums Reden geht, aber wehe man gibt mir eine Tastatur. Ich hasse Schuhe kaufen und neue Klamotten kaufe ich nur, wenn mein Mann mich in die Umkleidekabine stellt und mir Sachen bringt. Ich war als Teenager immer brav, habe nie etwas angestellt, mich nicht betrunken und war in keiner Disko bis ich 19 war. Es war das erste und letzte Mal.

Bis ich 33 Jahre alt war habe ich mich nie geschminkt und besaß nicht einmal Wimperntusche. Ich liebe Metal und höre Radio nur, weil ich den einzigen Sender auf dieser Welt gefunden habe, bei dem in vier Jahren nie einmal Werbung kam oder sonst irgendjemand quatscht. Ich habe den besten Ehemann von allen, der vor allem im Urlaub immer dafür sorgt, dass ich alle vier Stunden was zu Essen bekomme. Hungrig bin ich nämlich äußerst unleidig. Den ganzen Winter über habe ich immer kalte Hände und Füße, egal was ich mache. Rohkost verschlimmert das Frieren, warmes Essen macht es besser. Ich liebe ausländisches Essen, vor allem indisch. Für Schäuferle habe ich dafür so gar nichts übrig. Ich esse kaum noch Schweinefleisch und nur unter Zwang Pute. Dafür lasse ich für ein gutes Steak – blutig – alles stehen und liegen. Im Supermarkt kann ich an drei Dingen nie vorbeigehen: Shiitake Pilze, frischem Spinat und lila Kartoffeln. Ich lebe erstaunlich gut ohne Obst und Salat, liebe dafür Gemüse jeder Art.

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Ich bin recht streng in der Hundeerziehung, dennoch tanzen mir die Jungs ab und an auf der Nase herum. Sie sind der Grund, warum ich bei jedem Wetter draußen bin und mich im Sommer über Radfahrer ärgere, die meinen alles gehört ihnen. Ich gehe dreimal in der Woche in die Hundeschule, im Sommer viermal. Mein Sternzeichen ist Waage was bedeutet, dass ich zu Extremen neige. Ich bin ehrlich und direkt, damit kommt nicht jeder klar. Ich kann überhaupt nicht gut krank sein, dafür bin ich einfach zu ungeduldig. Auch nach acht Jahren zucke ich jedes mal zusammen, wenn mein Terrier kläfft. Nach drei Jahren habe ich es aufgegeben, es ihm abgewöhnen zu wollen. Ich habe eine extrem gute Nase und die dazu passenden Geschmacksnerven. Es würde mir nie einfallen, eine ganze Tafel Schokolade zu essen, zwei Stückchen reichen mir im Normalfall. Tagsüber esse ich gar keine Süßigkeiten, wenn man Kuchen und Gebäck nicht dazu zählt.

Das Buch, das mich am meisten beeindruckt hat war „Evil“ von Jack Ketchum. Der Film, der mich am längsten verfolgt, hat war entweder „Blair Witch Project“ oder „The Ring“.
Ich liebe Horrorfilme, habe danach aber tagelang Angst im Dunkeln. Horrorbücher lese ich ebenso gerne, aber bitte nichts von Stephen King, den finde ich langweilig.  Ich kann rückwärts einparken, ohne mir einmal den Hals zu verdrehen, schließlich hat mein Auto drei Spiegel. Ich war ein paar Jahre lang Vegetarierin und in der Endphase mit einem Metzger liiert. Das Eine hat mit dem Anderen allerdings nichts zu tun. Den Sinn, den ich am wenigsten hergeben würde, ist mein Geruchsinn. Könnte ich nur noch eine Sache riechen, würde die Wahl entweder auf Bockshornklee, Kreuzkümmel oder Limette fallen.  Bevor ich ein neues Lebensmittel kaufe, lese ich immer zuerst die Zutatenliste. Viele Sachen kaufe ich dann lieber nicht.

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Ich koche fünf bis siebenmal pro Woche selber. Wenn ich gerade mal Strohwitwe bin, stelle ich mich für mich alleine in die Küche und koche Sachen, die 20-40 Minuten dauern. Jedes mal frage ich mich dann, warum ich eigentlich so bescheuert bin, aber ich habe eben große Ansprüche an mein Essen. Ich kann mir Sachen nicht besonders gut merken, aber manche Tweets aus meiner Timeline kann ich auch nach Jahren noch auswendig. Ich staubsauge sehr gerne, hasse aber Spülmaschine ausräumen. Wenn ich Dinge einmal in der Hand habe, lege ich diese so schnell nicht wieder ab, auch wenn ich zwischenrein noch schnell etwas anderes mache. Ich schaue inzwischen lieber Serien als Filme an. Ich habe seit zehn Jahren einen Festplattenrekorder und bin seitdem nicht mehr gezwungen, Werbung anzusehen. Seitdem bin ich ein glücklicherer Mensch. Ich hasse es, mir Videos bei Youtube oder sonstwo anzusehen, wenn sie länger als eine Minute sind. Ich habe das Talent, mir die Gefühle und körperlichen Probleme anderer Leute einzufangen. Ein Grund, warum ich Menschenansammlungen jeglicher Art zu vermeiden versuche.

Mein zweitliebster Beruf wäre Detektiv, denn ich liebe Recherche und habe bei Krimis fast immer den richtigen Riecher, wer der Mörder ist. Ich trockne mich nach dem Duschen nie ab, creme mich aber immer ein. Egal wie die Umstände sind und wie spät es ist – ich schminke mich immer ab bevor ich ins Bett gehe. Ich achte sehr auf tierversuchsfreie Kosmetik, bei Nagellack gelingt mir das leider nicht immer. Ich mache seit über drei Jahren regelmäßig morgens Yoga und trinke dabei meinen ersten Kaffee. Damit ist Yoga die Sportart, die ich in meinem Erwachsenenleben am längsten am Stück ausgeführt habe. Die Sache mit der Bikinifigur habe ich inzwischen allerdings aufgegeben. Mein liebstes Urlaubsziel ist Frankreich und auch wenn ich da durchaus an den Strand komme, verhindert ein gewisses haariges Tier an meiner Seite, dass es jemals warm genug zum baden sein wird. Ohne Hunde könnte ich übrigens nie in den Urlaub fahren – dann verzichte ich lieber ganz darauf. Ich bin absolut süchtig nach Handcreme und verlasse nach Möglichkeit nie das Haus ohne. Gleiches gilt für Wasser.